Bessere klinische Entscheidungen: EHR-Software bietet Zugriff auf vollständige Patientendaten, klinische Warnhinweise und Entscheidungsunterstützungstools, um Diagnosen, Verschreibungen und die Patientensicherheit insgesamt zu verbessern.
Effizientere Arbeitsabläufe: Durch die Zentralisierung von Unterlagen, Automatisierung routinemäßiger Aufgaben und Optimierung der Dokumentation helfen EHR-Softwarelösungen Teams dabei, effizient zu arbeiten und weniger Zeit für Verwaltung zu verwenden.
Stärkere Versorgungskontinuität: Gemeinsame Akten, Nachrichtenfunktionen und Überweisungsnachverfolgung erleichtern es, dass sich Leistungserbringer verschiedener Abteilungen und Bereiche abstimmen und koordinierte Versorgung bieten können.
Verbesserte Abrechnung, Anträge und Compliance: Integrierte Kodierung, Leistungsabrechnung, Antragsmanagement und Prüfprotokolle helfen, die Abrechnungsgenauigkeit zu verbessern, Erstattungen zu beschleunigen und die Einhaltung von Vorschriften zu gewährleisten.
Bessere Ergebnisse: Patientenportale, Terminplanung und Erinnerungen an Nachsorge helfen Patienten, aktiv an der Behandlung teilzunehmen – das erhöht Zufriedenheit, Therapietreue und verbessert langfristige Ergebnisse.
Die wichtigsten Vorteile von EHR-Software sind eine verbesserte klinische Entscheidungsfindung und mehr Patientensicherheit. Bei den vielen beweglichen Teilen im Gesundheitswesen benötigen Sie Werkzeuge, die Ihnen helfen, Patientendaten schnell abzurufen, die Verwaltungslast zu verringern und Ihr Team aufeinander abzustimmen. Elektronische Gesundheitsakten (EHRs) sind darauf ausgelegt, Ihren täglichen Arbeitsablauf zu unterstützen, Sie bei der Einhaltung von Vorschriften zu unterstützen und es einfacher zu machen, koordinierte, hochwertige Versorgung zu gewährleisten.
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Vorteile von EHR-Software zusammen, damit Sie genau sehen können, wie diese Systeme bessere Ergebnisse für Ihre Patienten und Ihre Praxis unterstützen.
Was ist EHR-Software?
EHR-Software ist ein digitales System, das Patientenakten elektronisch speichert, verwaltet und teilt. Sie ersetzt Papierakten und zentralisiert Patienteninformationen, sodass sie für autorisierte Leistungserbringer in verschiedenen Versorgungseinrichtungen zugänglich sind. EHRs unterstützen die klinische Dokumentation, Auftragserfassung und sichere Kommunikation.
Durch die Organisation der Daten an einem Ort hilft EHR-Software Ihrem Team, die Versorgung zu koordinieren, den Patientenverlauf zu verfolgen und behördliche Vorgaben genauer und effizienter zu erfüllen.
Die 17 wichtigsten Vorteile von EHR-Software
Hier sind die wichtigsten Vorteile der Verwendung von EHR-Software in Ihrer medizinischen Einrichtung:
1. Verbesserte klinische Entscheidungsfindung
Der Zugang zu aktuellen Patientenhistorien, Laborwerten und Medikamentenlisten hilft Ihnen, vor Ort fundierte Entscheidungen zu treffen.
EHR-Software bietet klinische Entscheidungsunterstützungstools, wie Warnungen vor Arzneimittelinteraktionen, evidenzbasierte Leitlinien und Erinnerungen für Vorsorgeuntersuchungen. Das reduziert das Risiko von Versäumnissen und hilft Ihnen, für jeden Patienten die beste Vorgehensweise zu ermitteln.
Wenn Sie schnell Trends überprüfen, Fortschritte nachverfolgen und vergangene mit aktuellen Daten vergleichen können, sind Sie besser gerüstet, um Probleme frühzeitig zu erkennen und angemessen einzugreifen. Dies führt zu genaueren Diagnosen, sichererer Verschreibung und besseren Patientenresultaten.
Nützen Sie diese EHR-Funktionen, um fundierte Entscheidungen zu unterstützen:
- Klinische Warnhinweise: Benachrichtigungen bei Allergien, Interaktionen und auffälligen Befunden
- Integrierte Leitlinien: Zugriff auf Protokolle und Best Practices direkt im Workflow
- Datenvisualisierung: Diagramme und Grafiken zur Verfolgung von Patiententrends im zeitlichen Verlauf
2. Mehr Patientensicherheit
Automatisierte Prüfungen auf Arzneimittelallergien, Doppeltherapien und potenzielle Wechselwirkungen helfen Ihnen, medizinische Fehler zu verhindern. EHR-Systeme zentralisieren Patientendaten, sodass Ihr Team immer einen vollständigen Überblick hat – so werden Übertragungsfehler oder Missverständnisse bei Übergaben verringert.
Eingebaute Sicherheitsprotokolle wie vordefinierte Anordnungssätze und standardisierte Dokumentation minimieren Fehler zusätzlich.
Wenn alle Beteiligten Zugriff auf identische, aktuelle Informationen haben, können Sie unnötige Untersuchungen vermeiden, unerwünschte Ereignisse verhindern und schneller auf Veränderungen im Zustand eines Patienten reagieren. Das schützt die Patienten und reduziert Risiken sowie kostspielige Vorfälle für Ihre Organisation.
Zu den wichtigsten EHR-Funktionen, die die Patientensicherheit unterstützen, gehören:
- Medikationsabgleich: Führt stets aktuelle Medikamentenlisten bei jedem Übergang
- Warnsysteme bei Allergien und Wechselwirkungen: Echtzeit-Markierungen bestehender Risiken
- Audit-Trails: Protokollieren, wer wann welche medizinischen Daten eingesehen oder geändert hat, zur Nachverfolgung
3. Optimierte Versorgungskoordination
Zentral gespeicherte Patienteninformationen erleichtern Ihrem Team den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit über Abteilungen, Fachrichtungen oder sogar verschiedene Einrichtungen hinweg.
EHR- und elektronische Patientenakten (EMR) ermöglichen sichere Nachrichtenübermittlung, Aufgabenverteilung und gemeinsame Versorgungspläne, sodass alle Beteiligten über den Versorgungsstand informiert und miteinander abgestimmt sind. Dadurch werden Verzögerungen, Missverständnisse und doppelte Arbeitsschritte verringert.
Wenn Übergänge in der Versorgung reibungsloser verlaufen, erleben die Patienten weniger Lücken in der Behandlung und eine bessere Kontinuität. Sie können Überweisungen verfolgen, Rückmeldungen zu Konsilen erhalten und sicherstellen, dass nichts übersehen wird. Das führt zu effizienteren Abläufen und höherer Patientenzufriedenheit.
Wichtige EHR-Features für eine gelungene Koordination der Versorgung:
- Gemeinsame Versorgungspläne: Halten alle Behandler stets auf dem gleichen Informationsstand
- Sichere Nachrichtenübermittlung: Schnelle Kommunikation im Behandlungsteam
- Überweisungsmanagement: Nachverfolgung und Organisation von Überweisungen und Rückmeldungen
4. Schnellere Verfügbarkeit von Patientendaten
Digitale Patientenakten ermöglichen es Ihnen, die vollständige medizinische Vorgeschichte eines Patienten, Laborergebnisse und Bildgebungen aufzurufen, ohne mühsam Papierakten durchsuchen oder auf die Zustellung von Unterlagen warten zu müssen. EHR-Software bietet Suchfunktionen, Filter und anpassbare Dashboards, mit denen Sie genau die Informationen finden, die Sie gerade benötigen.
Schneller Zugriff auf präzise Daten bedeutet, dass Sie Entscheidungen rascher treffen, die Terminzeiten verkürzen und prompt auf dringende Situationen reagieren können. Dadurch wird der Patientenfluss verbessert, Verzögerungen minimiert und Ihr Team kann sich stärker auf die Versorgung statt auf Büroarbeit konzentrieren.
Wichtige EHR-Funktionen, die den Informationszugriff beschleunigen, sind unter anderem:
- Erweiterte Suchwerkzeuge: Finden Sie bestimmte Daten sofort
- Anpassbare Dashboards: Heben Sie die wichtigsten Patientendetails hervor
- Echtzeit-Aktualisierungen: Stellen Sie sicher, dass alle stets die neuesten Informationen sehen
5. Weniger Verwaltungsaufwand
Automatisierte Dokumentation, elektronische Auftragserfassung und integrierte Vorlagen helfen Ihrem Team, weniger Zeit mit Papierkram und mehr Zeit mit Patienten zu verbringen. EHR-Software rationalisiert wiederkehrende Aufgaben wie Terminplanung, Abrechnung und Kodierung, um manuelle Dateneingaben zu reduzieren und das Fehlerrisiko zu senken.
Wenn Verwaltungsvorgänge vereinfacht werden, kann Ihr Personal sich auf Arbeit mit höherem Mehrwert konzentrieren und Sie können Ressourcen effizienter einsetzen. Dies führt zu geringeren Betriebskosten, weniger Verzögerungen und einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Verwaltung entlasten, sind:
- Automatisch ausgefüllte Formulare: Verringern Sie wiederholte Dateneingaben
- Integrierte Terminplanung: Verwalten Sie Termine und Erinnerungen an einem Ort
- Elektronische Abrechnung: Reichen Sie Abrechnungen ein und verfolgen Sie Zahlungen ohne Zusatzaufwand
6. Höhere Abrechnungsgenauigkeit
Automatisierte Kodierhilfen und integrierte Leistungserfassung sorgen dafür, dass jede erbrachte Leistung korrekt dokumentiert und abgerechnet wird. EHR-Software verringert vergessene Leistungen, doppelte Einträge und manuelle Fehler, indem die klinische Dokumentation direkt mit den Abrechnungsabläufen verknüpft wird. So können Sie einfacher sicherstellen, dass Abrechnungen vollständig und regelkonform sind, bevor sie eingereicht werden.
Exakte Abrechnung bedeutet weniger abgelehnte Forderungen, schnellere Erstattungen und weniger Zeitaufwand für Nachbesserungen oder Einsprüche. Ihr Zahlungszyklus wird planbarer und Ihr Team kann sich stärker auf die Versorgung der Patienten fokussieren statt auf Abrechnungsprobleme.
Wichtige EHR-Funktionen, die eine korrekte Abrechnung unterstützen, sind:
- Automatische Kodierungsvorschläge: Ordnen Sie die Dokumentation den richtigen Codes zu
- Leistungserfassung in Echtzeit: Verknüpfen Sie Leistungen mit der Abrechnung in Echtzeit
- Abrechnungsprüfung: Markieren Sie Fehler, bevor Abrechnungen an Kostenträger übermittelt werden
7. Bessere Einhaltung rechtlicher Vorschriften
Automatische Prüfpfade, standardisierte Dokumentationsvorlagen und integrierte Hinweise helfen Ihrem Team dabei, HIPAA-, CMS- und andere regulatorische Anforderungen ohne zusätzlichen Aufwand zu erfüllen. EHR-Software protokolliert jeden Zugriff und jede Änderung an Patientenakten, wodurch es einfacher wird, bei Prüfungen oder Inspektionen die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen.
Wenn die Dokumentation konsistent und vollständig ist, verringern Sie das Risiko von Strafen, Bußgeldern oder ausbleibenden Vergütungen. EHR-Systeme erleichtern zudem die rechtzeitige Berichterstattung für Qualitätsprogramme und öffentliche Gesundheitsinitiativen, damit Ihre Organisation für Förderzahlungen berechtigt bleibt und keine Compliance-Lücken entstehen.
Wichtige EHR-Funktionen zur Unterstützung der Compliance sind:
- Audit-Logs: Zeichnen Sie alle Benutzeraktivitäten für die Nachvollziehbarkeit auf
- Regulatorische Vorlagen: Stellen Sie sicher, dass die Dokumentation den erforderlichen Standards entspricht
- Automatische Erinnerungen: Erinnern Sie an die rechtzeitige Fertigstellung erforderlicher Formulare und Berichte
8. Verbesserte Patientenbindung
Patientenportale, sichere Nachrichtenübermittlung und Online-Zugriff auf Gesundheitsdaten ermöglichen es den Patienten, eine aktivere Rolle in ihrer eigenen Versorgung zu übernehmen. Über EHR-Software können Patienten Testergebnisse einsehen, Rezeptverlängerungen anfordern und bequem mit ihrem Behandlungsteam kommunizieren. Diese Funktionen helfen, Fragen schnell zu klären und Patienten auch zwischen den Terminen auf dem Laufenden zu halten.
Wenn Patienten unkompliziert auf ihre Informationen zugreifen und mit Ihrem Team interagieren können, folgen sie häufiger Behandlungsplänen, nehmen Termine wahr und kontrollieren chronische Erkrankungen besser. Daraus ergeben sich bessere Gesundheitsergebnisse, höhere Zufriedenheitswerte und stärkere Beziehungen zwischen Patient und Behandler. Sie können diesen Vorteil durch Patientenbindungssoftware ebenfalls nutzen.
Wichtige EHR-Funktionen zur Unterstützung der Einbindung sind:
- Patientenportale: Bieten rund um die Uhr Zugriff auf Gesundheitsinformationen
- Sichere Nachrichtenübermittlung: Ermöglicht die direkte Kommunikation mit dem Behandlungsteam
- Terminplanung: Erlaubt Patienten, Termine online zu buchen oder zu ändern
9. Optimierte Workflow-Effizienz
Automatisierte Aufgabenverteilung, anpassbare Vorlagen und integrierte Auftragserstellung helfen Ihrem Team, tägliche Abläufe mit weniger Unterbrechungen und weniger manueller Arbeit zu bewältigen. EHR-Software verbindet Terminplanung, Dokumentation und Kommunikation in einer Plattform, sodass Sie Engpässe reduzieren und doppelte Schritte vermeiden können.
Wenn Arbeitsabläufe optimiert werden, kann Ihr Personal ein höheres Patientenaufkommen bewältigen, ohne an Qualität einzubüßen. Das bedeutet kürzere Wartezeiten, schnellere Dokumentation und vorhersehbarere Zeitpläne für alle Beteiligten.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Effizienz der Arbeitsabläufe fördern, sind:
- Aufgabenautomatisierung: Verantwortlichkeiten automatisch zuweisen und verfolgen
- Individuelle Vorlagen: Dokumentation für häufige Besuche oder Verfahren standardisieren
- Integrierte Aufträge: Labor-, Bildgebungs- und Medikamentenaufträge ohne Systemwechsel platzieren
10. Reduzierung von doppelten Tests
Gemeinschaftlicher Zugriff auf aktuelle Laborergebnisse, Bildgebungen und Verfahrensverläufe bedeutet, dass Ihr Team schnell sehen kann, welche Tests bereits durchgeführt wurden. EHR-Software bündelt diese Informationen an einem Ort, sodass der vollständige diagnostische Verlauf eines Patienten vor der Anordnung neuer Untersuchungen leicht überprüft werden kann.
Das Vermeiden unnötiger Wiederholungsuntersuchungen spart Zeit, senkt Kosten und minimiert Unannehmlichkeiten oder Risiken für Patienten. Es hilft auch, Verzögerungen bei Diagnose und Behandlung zu vermeiden, da die Leistungserbringer darauf vertrauen können, mit vollständigen Informationen zu arbeiten.
Wichtige EHR-Funktionen, die doppelte Tests verhindern, sind:
- Konsolidierte Testergebnisse: Alle bisherigen Ergebnisse auf einen Blick sehen
- Benachrichtigungen für aktuelle Tests: Eine Benachrichtigung erhalten, wenn kürzlich eine ähnliche Anordnung erfolgt ist
- Interoperabilität: Zugriff auf Ergebnisse externer Labore oder Partner-Einrichtungen
11. Stärkere Datensicherheit
Rollenbasierte Zugriffskontrolle, Verschlüsselung und Prüfpfade schützen sensible Patientendaten vor unbefugtem Zugriff oder Datenpannen. Mit EHR-Software können Sie Berechtigungen nach Benutzertyp festlegen, sodass nur diejenigen, die bestimmte Daten sehen müssen, darauf zugreifen können. Automatisiertes Monitoring und Alarme kennzeichnen verdächtige Aktivitäten und geben Ihnen die Möglichkeit, schnell zu reagieren.
Der Schutz von Gesundheitsdaten schafft Vertrauen bei Patienten, senkt das Risiko teurer Datenschutzverletzungen und hilft Ihrer Gesundheitseinrichtung, die Anforderungen gemäß HIPAA und anderen Vorschriften zu erfüllen. Starke Sicherheitsmaßnahmen unterstützen zudem die Geschäftskontinuität, indem sie Aufzeichnungen vor Verlust oder Manipulation schützen.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Datensicherheit verbessern, sind:
- Rollenbasierte Berechtigungen: Zugriff auf sensible Daten beschränken
- Datenverschlüsselung: Aufzeichnungen während der Speicherung und Übertragung schützen
- Audit-Logs: Jede Einsicht und Änderung für Nachvollziehbarkeit protokollieren
12. Einfachere Qualitätsberichterstattung
Automatisierte Datenerfassung und integrierte Berichtswerkzeuge ermöglichen es Ihnen, Leistungskennzahlen zu verfolgen und erforderliche Berichte zu erstellen, ohne manuelle Durchsicht von Patientendaten. EHR-Software entnimmt strukturierte Daten direkt aus klinischen Abläufen, sodass Sie Informationen für Programme wie MIPS, HEDIS oder Landesregister schnell zusammenstellen können.
Das reduziert den Verwaltungsaufwand, verkürzt Berichtszyklen und hilft Ihnen, Verbesserungsbereiche in Echtzeit zu erkennen. Präzise und zeitnahe Berichterstattung unterstützt die Einhaltung von Vorschriften, maximiert Anreizzahlungen und unterstreicht Ihr Engagement für qualitativ hochwertige Versorgung.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Qualitätsberichterstattung vereinfachen, sind:
- Vorgefertigte Berichtsvorlagen: Standardberichte mit wenigen Klicks erstellen
- Echtzeit-Dashboards: Qualitätskennzahlen während der Versorgung überwachen
- Automatisierte Datenextraktion: Benötigte Daten direkt aus Patientenakten ziehen
13. Verbesserte Kontinuität der Versorgung
Zentralisierte Patientenakten, gemeinsame Behandlungspläne und sichere Nachrichtenübermittlung erleichtern es Leistungserbringern, sich abteilungsübergreifend und interdisziplinär abzustimmen. EHR-Software stellt sicher, dass jedes Mitglied des Behandlungsteams Zugang zu aktuellen Informationen hat, einschließlich Medikationen, Allergien und jüngsten Interventionen.
Dies hilft, Behandlungslücken zu vermeiden, das Risiko widersprüchlicher Therapien zu reduzieren und unterstützt reibungslosere Übergänge zwischen stationärer, ambulanter und spezialisierter Versorgung. Patientinnen und Patienten erleben weniger Verzögerungen und Verwirrung, während Ihr Team eine konsistentere und informiertere Betreuung gewährleisten kann.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Kontinuität unterstützen, sind unter anderem:
- Geteilte Behandlungspläne: Halten alle Versorgenden auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen abgestimmt
- Interoperabilität: Austausch von Unterlagen mit externen Systemen und Partnern
- Sichere Nachrichtenübermittlung: Schnelle Kommunikation über Patientenbedürfnisse und Aktualisierungen
14. Bessere Kommunikation zwischen Leistungserbringenden
Integrierte Nachrichtenfunktionen, Benachrichtigungen in Echtzeit und gemeinsame Dokumentation ermöglichen es Behandlungsteams, zusammenzuarbeiten, ohne auf Telefonate oder Papiernotizen angewiesen zu sein. EHR-Software verbindet die Hausarztpraxis, Spezialistinnen und Spezialisten, Pflegekräfte sowie weiteres Fachpersonal in einer digitalen Umgebung, sodass alle über den Status der Patientinnen und Patienten sowie Behandlungspläne informiert bleiben.
Dies verringert Missverständnisse, beschleunigt Konsultationen und hilft, doppelte Arbeit oder widersprüchliche Anordnungen zu vermeiden. Wenn Leistungserbringende Aktualisierungen austauschen und Rückfragen schnell klären können, wird die Patientenversorgung koordinierter und effizienter.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Kommunikation unterstützen, umfassen:
- Sichere interne Nachrichtenübermittlung: Sofortiger Informationsaustausch innerhalb des Behandlungsteams
- Benachrichtigungen in Echtzeit: Information der Leistungserbringenden über dringende Änderungen oder neue Befunde
- Geteilte Dokumentation: Teammitglieder mit aktuellen Unterlagen auf demselben Stand halten
15. Schnellere Bearbeitung von Versicherungsanträgen
Automatisierte Codierhilfen, elektronische Antragsübermittlung und integrierte Versicherungsprüfungen unterstützen Ihr Abrechnungsteam dabei, korrekte Anträge mit weniger Verzögerungen einzureichen. Die EHR-Software zieht klinische Daten direkt in die Abrechnungsprozesse, um manuelle Dateneingaben zu reduzieren und Fehler, die zu Ablehnungen oder Nacharbeit führen, zu minimieren.
Schnellere Abwicklung von Anträgen bedeutet, dass Ihre Einrichtung früher bezahlt wird und weniger Zeit mit dem Nachverfolgen fehlender Informationen verbringt. Dadurch verbessert sich der Cashflow, der Verwaltungsaufwand sinkt und das Personal kann sich mehr auf die Patientenbetreuung konzentrieren, statt auf Papierkram.
Wichtige EHR-Funktionen, die den Antragsprozess beschleunigen, sind unter anderem:
- Automatisierte Codierunterstützung: Empfiehlt passende Codes basierend auf der Dokumentation
- Elektronische Antragsübermittlung: Anträge werden direkt aus dem EHR an die Kostenträger gesendet
- Versicherungsprüfung: Überprüfung des Versicherungsschutzes vor der Leistungserbringung
16. Verbesserte Patienten-Nachverfolgung
Automatisierte Erinnerungen, Rückruflisten und Portalnachrichten helfen Ihrem Team, ausstehende Termine, Laborbefunde und Versorgungslücken zu verfolgen. Mit EHR-Software können Patientinnen und Patienten mit Nachholbedarf leicht identifiziert und mit persönlichen Hinweisen oder Erinnerungen kontaktiert werden.
Konsequente Nachverfolgung reduziert versäumte Termine, unterstützt das Management chronischer Erkrankungen und hilft, Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Dies führt zu besseren Behandlungsergebnissen, höherer Zufriedenheit und weniger teuren Wiedereinweisungen oder Notfällen.
Zu den wichtigsten EHR-Funktionen zur Nachverfolgung zählen:
- Automatisierte Terminerinnerungen: Benachrichtigen Patientinnen und Patienten über bevorstehende Besuche oder überfällige Behandlungen
- Rückruf- und Nachverfolgungslisten: Markieren Patientinnen und Patienten, die Labore, Bildgebung oder Folgetermine benötigen
- Patientenportal: Ermöglicht sichere Kommunikation für Fragen und Anweisungen zur Nachsorge
17. Größere Datenanalyse-Fähigkeiten
Eingebaute Analyse-Dashboards, anpassbare Berichte und Werkzeuge für das Gesundheitsmanagement Ihrer Patientengruppen ermöglichen es Ihrem Team, klinische und betriebliche Daten in verwertbare Erkenntnisse zu verwandeln. Die EHR-Software fasst Informationen aus Ihrer gesamten Organisation zusammen, sodass Trends leichter erkannt, Ergebnisse gemessen und Verbesserungsbereiche identifiziert werden können.
Der Zugriff auf Echtzeitanalysen unterstützt faktenbasierte Entscheidungen, hilft bei der Überwachung von Qualitätskennzahlen und ermöglicht ein vorausschauendes Management von Patientengruppen. Dies kann zu besserer Ressourcenzuteilung, verbesserter Versorgung und einer stärkeren finanziellen Performance führen.
Wichtige EHR-Funktionen, die die Analyse verbessern, sind zum Beispiel:
- Anpassbare Dashboards: Visualisieren wichtige Kennzahlen auf einen Blick
- Werkzeuge für das Gesundheitsmanagement: Segmentieren und analysieren Patientengruppen
- Automatisierte Berichterstellung: Erstellen detaillierter Berichte ohne manuelle Dateneingabe
Wie geht es weiter?
Wenn EHR-Software nicht die richtige Lösung ist, können Sie sich nach einem cloudbasierten EHR umsehen. Ein cloudbasiertes EHR bietet viele der gleichen Funktionen, unterscheidet sich jedoch durch den Fernzugriff, automatische Updates und den geringeren Bedarf an lokaler IT-Infrastruktur.
