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Key Takeaways

Preisübersicht: Die Kosten für EHR-Software variieren, typischerweise zwischen 100 und 500 US-Dollar pro Anbieter und Monat.

Versteckte Kosten: Zusätzliche Gebühren für Implementierung, Schulung und Integrationen können die Gesamtkosten für EHR erheblich erhöhen.

Verhandlungstipps: Fordern Sie detaillierte Angebote an und verhandeln Sie längere Verträge für bessere Konditionen mit EHR-Anbietern.

Implementierungsfaktoren: Die Kosten können durch die Größe der Organisation, den Schulungsbedarf und notwendige Hardware-Upgrades beeinflusst werden.

ROI-Betrachtung: Das Verständnis der umfassenden Vorteile von EHR ist entscheidend für die Einschätzung des potenziellen Return on Investment.

Die Preise für EHR-Software liegen in der Regel zwischen 100 und 500 $ pro Anbieter und Monat für kleine Praxen und steigen auf 500.000 $ oder mehr für große Krankenhausinstallationen. Der auf den ersten Blick angegebene Preis verrät selten die ganze Wahrheit. Versteckte Gebühren für Schulung, Datenmigration und Integrationen überraschen viele Teams – ich habe schon erlebt, dass sich Budgets vor dem eigentlichen Start verdoppelt haben. Dieser Leitfaden erklärt, was die Kosten einer EHR-Software je nach Praxisgröße beeinflusst, worauf Sie in Anbieter-Verträgen achten sollten und wie Sie ein Budget aufstellen, das in der Praxis funktioniert.

Typische EHR-Software-Preise nach Unternehmensgröße

Verwenden Sie diese Tabelle, um nachzuschauen, welche Kosten Sie für EHR-Software je nach Größe Ihrer Organisation erwarten können:

UnternehmensgrößeÜblicher PreisbereichIn der Regel enthaltenHäufige Einsatzbereiche & Anbieter
Kleinunternehmen$100-$500/Anbieter/MonatTerminplanung, Dokumentation, E-Rezepte; Erweiterungen für Abrechnung, TelemedizinEinzel- oder kleine Gemeinschaftspraxen; Kareo, DrChrono, AdvancedMD
Mittelständisches Unternehmen$500-$2.000/MonatZugriff für mehrere Nutzer, Berichte, Abrechnung; Integrationen meist zusätzlichGruppen- oder Facharztpraxen; athenahealth, NextGen, Practice Fusion
Großunternehmen$2.000-$10.000/MonatIndividuelle Workflows, mehrere Standorte, erweiterte IntegrationenAmbulante Netzwerke, mittelgroße Krankenhäuser; Greenway Health, eClinicalWorks, Allscripts
Großkonzern$50.000-$500.000+/JahrVollständige Individualisierung, Unternehmensintegrationen, umfassende SchulungenGesundheitsverbünde, große Krankenhäuser; Epic, Cerner, MEDITECH
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Welche Faktoren beeinflussen die Preise für EHR-Software?

Nutzen Sie diese Tabelle, um zu erkennen, welche Aspekte den größten Einfluss auf die Kosten einer EHR-Software haben:

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FaktorSo wirkt es sich auf den Preis aus
Anzahl der AnbieterDie meisten Lizenzen berechnen pro Anbieter; zusätzliches Personal erhöht die monatlichen Kosten (z. B. $150/Anbieter/Monat).
ImplementierungsumfangMehr Datenmigration, Setup und Integrationen führen zu höheren Einmalkosten (z. B. Import von Altdaten).
FunktionsumfangZusätzliche Module wie elektronische Rezepte oder Telemedizin erhöhen die Abonnement- oder Zusatzgebühren.
IndividualisierungErweiterte Workflows, Interface-Anpassungen oder Fachvorlagen erfordern oft zusätzliche Entwicklungskosten.
IntegrationenVerbindungen zu Laboren, Abrechnungstools oder Praxisverwaltungssystemen kosten meist extra.
Supportstufe24/7- oder Premium-Supportpakete sind teurer als Basispakete mit Support nur während der Geschäftszeiten.
VertragslaufzeitLängere Verträge bieten oft Rabatte; monatliche Kündigungsoptionen sind tendenziell teurer.

Preisstrukturen verstehen

Diese Tabelle zeigt, wie Anbieter von EHR-Software ihre Preisgestaltung in der Regel aufbauen:

PreismodellSo funktioniert esWorauf achten?
Pro Anbieter/MonatFester monatlicher Betrag für jeden Anbieter, der das System nutztKosten steigen mit der Zahl der Behandler; Empfangspersonal evtl. extra
Pro Nutzer/MonatGebühren für jeden Nutzer, auch Verwaltung und SupportKann die Kosten für größere Teams deutlich erhöhen
Stufen-AbonnementPakete mit festen Funktionen zu ansteigendem PreisWichtige Funktionen oft erst in höheren Stufen enthalten
Einmalige LizenzgebührEinmalzahlung für dauerhaften Zugriff, dazu jährliche SupportgebührenHohe Anfangsinvestition; laufende Dienste oft nicht enthalten
Individuelles AngebotPreis basiert auf den spezifischen Bedürfnissen und VerhandlungWenig Transparenz; schwer zwischen Anbietern vergleichbar

Versteckte und zusätzliche Kosten im Blick behalten

Auch nach Festlegung eines Grundpreises können versteckte oder zusätzliche Kosten in EHR-Software-Verträgen entstehen:

  • Implementierungsgebühren: Viele Anbieter wie Epic und Cerner berechnen separate Projekt- und Einrichtungsgebühren, die sich schnell auf mehrere Tausend summieren können.
  • Datenmigration: Die Übertragung von Daten aus einem Altsystem ist oft mit Gebühren pro Datensatz oder pro Stunde verbunden, insbesondere bei Practice Fusion oder NextGen.
  • Schulungskosten: Formelle Schulungen für das Personal werden oft zusätzlich berechnet, wie bei Anbietern wie eClinicalWorks und athenahealth.
  • Integrationen: Die Anbindung von Laborsystemen, Abrechnungstools oder Telemedizin-Plattformen kann zusätzliche Kosten verursachen, was bei AdvancedMD oder Allscripts häufig der Fall ist.
  • Hardware-Upgrade: Ältere Computer oder mobile Geräte müssen möglicherweise ersetzt werden, um die technischen Anforderungen der Software zu erfüllen.
  • Premium-Support: Kundenservice außerhalb der Geschäftszeiten oder mit Priorität verursacht in der Regel zusätzliche Kosten, selbst bei Anbietern wie DrChrono.
  • Individuelle Entwicklungen: Spezielle Vorlagen oder Anpassungen der Arbeitsabläufe können maßgeschneiderte Leistungen erforderlich machen, die nicht im Standardpreis enthalten sind.
  • Compliance-Updates: Die Zertifizierung für regulatorische Programme wie MIPS oder MACRA aufrechtzuerhalten, kann bei zukünftigen Produktupdates zu weiteren Gebühren führen.

Tipps für die Verhandlung von EHR-Softwarepreisen

Beachten Sie diese Strategien, wenn Sie einen Vertrag mit einem Anbieter aushandeln:

  • Fordern Sie ein detailliertes Angebot an: Bitten Sie Anbieter, alle Kosten – Implementierung, Schulung, Integrationen und Support – einzeln aufzulisten, damit Sie verschiedene EHR-Typen wirklich vergleichbar machen können.
  • Verhandeln Sie über die Vertragslaufzeit: Anbieter wie Epic und athenahealth gewähren häufig Rabatte auf mehrjährige Verträge. Nutzen Sie eine längere Bindung als Hebel, um den monatlichen Preis zu senken.
  • Bestehen Sie auf gebündelte Schulungen: Schulungsgebühren sind oft verhandelbar. Fordern Sie Anbieter auf, Einführungs- und Einarbeitungssitzungen kostenlos einzuschließen, bevor Sie unterschreiben.
  • Kaufen Sie zum richtigen Zeitpunkt: Anbieter sind eher zu Preisnachlässen bereit, wenn am Ende eines Quartals der Verkaufsdruck steigt und die Teams ihre Ziele erreichen müssen.
  • Klären Sie Upgrade- und Verlängerungskonditionen: Stellen Sie sicher, dass im Vertrag geregelt ist, was beim Verlängern des Vertrags mit den Preisen passiert, damit ein günstiger Einstiegspreis nach dem ersten Jahr nicht plötzlich stark steigt.

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John Payne

John Payne ist Mitbegründer und Geschäftsführer von Symphony Health. Mit über 20 Jahren Managementerfahrung arbeitet John gemeinsam mit seiner Frau, Dr. Kate Payne, daran, eine medizinische Praxis mit mehreren Standorten aufzubauen, in der das Personal zum Wohl der Patienten zusammenarbeitet. John setzt sich leidenschaftlich für den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung in North Vancouver ein und teilt bewährte Methoden mit anderen Praxismanager:innen.